Treppenwitz: LINKE fordert Aufhebung des 'stillen Feiertags' für den Karfreitag

Forderung der LINKEN ist eine Kulturlosigkeit und Rücksichtslosigkeit gegenüber ArbeitnehmerInnen

LINKE: Gesetzliche Feiertage als 'stille Feiertage' abschaffen


Neben dem Volkstrauertag gibt es in unserer Bundesrepublik einige gesetzliche, d.h. arbeitsfreie Tage, die als sogenannte 'stille Feiertage' deklariert sind.
Dies beinhaltet, dass an diesen Feiertagen bestimmte öffentliche Veranstaltungen, wie Tanzveranstaltungen verboten sind.
Seit einigen Jahren geht die LINKE gegen dieses Verbot an und demonstriert immer wieder.
Alle Jahre wieder kommt diese Diskussion zum "Karfreitag" hoch. (vgl. LINKE gegen Tanzverbot)

Für mich stellt das ein Treppenwitz dar:
Ausgerechnet die LINKE, die sich in der Tradition einer Arbeiterpartei sieht, fordert, dass an diesem gesetzlichen Feiertag mehr Menschen als nötig arbeiten und um ihren freien Tag gebracht werden, weil sie in Gastronomie oder Unterhaltungsbranche oder ihren Zulieferern tätig sind.

LINKE enttarnt sich als kapitalistische Klientel-Partei

Damit zeigt mir die LINKE eigentlich nur, dass sie mittlerweile zu einer reinen Spaß- und Kapitalistenpartei verkommen ist; denn gerade die Branchen und Gewerbe, die für Tanzveranstaltungen tätig sein müssen, arbeiten in der Regel Niedrigverdienende, also Menschen, die nahe am Prekariat anzusiedeln sind.

Für mich stellt deshalb die Forderung nach dem Verbot von 'Stillen Feiertagen' nicht nur eine Kulturlosigkeit dar, sondern auch eine unnötige Rücksichtslosigkeit denen gegenüber, die sich sicherlich auch persönlich über einen solchen freien, gesetzlichen, stillen Feiertag freuen würden, auch wenn sie selbst nicht am religiösen Leben dieses staatlichen Feiertags (mehr) teilnehmen



Wenn das neue Licht deine
Dunkelheit erleuchtet,
und echte Gemeinschaft deine
Einsamkeit überwindet;
wenn deine Hoffnung die Angst
besiegt und
im Sterben neues Leben erblüht;
wenn im Ende
ein neuer Anfang liegt,
dann ist auch in dir …

… das LEBEN  -
auferstanden
vom Tod!

( © Bild und Text: Gerd Wittka, Ostern 2014)

Ich wünsche ein frohes, gesegnetes und auf-ständiges Ostern 2014

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Das Bild zeigt die "Auferstehungs-Station" auf dem großen Kreuzweg in Kevelaer (Niederrhein)

Balkonien

Die Freiluftsaison kann beginnen ...!

Gedenkgottesdienst

Krankenhaus gedenkt mit Angehörigen der Verstorbenen des Kalenderjahres 2013


"Du bist unsere Zuflucht, für und für.." Psalm 90,1


Jedes Jahr lädt das evangelische Johanniter-Krankenhaus in Oberhausen-Sterkrade unter der Federführung der evangelischen und katholischen Krankenhausseelsorger zu einem Gedenkgottesdienst für all jene PatientInnen ein, die im Vorjahr verstorben sind.

Traditionell findet dieser Gottesdienst in der Fastenzeit statt.
Auch in diesem Jahr war die evangelische Friedenskirche an der Steinbrinkstraße wieder gastlicher Ort für diesen beeindruckenden Gottesdienst, an dem ca. 50 Angehörige der Verstorbenen teilgenommen haben.

Vorbereitet wurde dieser Gottesdienst durch ein Team, das aus verschiedenen MitarbeiterInnen des Krankenhauses und der Krankenhausseelsorge besteht.

Sich der PatientInnen zu gedenken und zugleich den Angehörigen noch einmal einen Augenblick gestalteter Trauer zu geben, das ist das Ziel solcher Gottesdienstes.

Das Thema in diesem Jahr war der Psalm 90,1: "Du bist unsere Zuflucht, für und für...".

Am Eingang erwartete die Angehörigen ein "Buch der Erinnerung", in das sie sich und ihre Gedanken eintragen konnten.
Im Verlauf des Gottesdienstes wurden sie eingeladen, ihre Gedanken, Gebete oder all das, was ihnen schwer war und sie bei Gott loswerden wollten, in einem Ritual auszudrücken. Dazu waren vier Tonteller mit einer brennenden Kerze bereit gestellt worden. Diese vier Kerzen stehen für die vier Quartale des vergangenen Jahres.
Die Angehörigen konnten dabei bei der Kerze, die für das Quartal stand, an dem ihr Angehöriger verstorben war, einen Stein niederlegen.
Einige Angehörige nahmen einen weiteren Stein als Erinnerung mit nach Haus.

Nach dem Gottesdienst wurden alle zum Kaffeetrinken in das benachbarte Gemeindeheim eingeladen. Fast alle GottesdienstbesucherInnen haben diese Angebot angenommen und kamen dort untereinander aber auch mit Chefarzt und Krankenhausseelsorgern ins Gespräch.
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Fotos: Gerd Wittka, 2014

Frühlingswecken

Ich musste diesen herrlichen Sonnenschein einfach nutzen, um mich auf den Weg zu machen.
Toll, wie die Sonne neue Energie schenkt ...

Abtreibungs-Referendum in Irland

www.pixabay.com Abtreibungs-Referendum in Irland Überlegungen von Gerd Wittka, ⓒ Gerd Wittka, 27.5.2018 Einleitung In Irland ...