Israel und Palästina: Alte Reaktionen und Muster der Gewalt wiederbelebt

Israel: Spirale der Gewalt dreht sich wieder weiter

Kritiker werden als Antisemiten beschimpft

Als ich vor einigen Tagen bei facebook deutlich machte, dass nun wieder eine Eskalation in Israel durch die Morde an den drei Jugendlichen zu erwarten sei und dass deshalb nun 'weise Friedensbotschafter' nötig seien, wurde ich von vielen gescholten.
Als ich kritisierte, dass die israelische Regierung nun wieder von "Rache" und "Vergeltung" sprach, wurde ich sogar bisweilen als Antisemit bezeichnet.

Das sind natürlich Totschlag-Argumente, um kritische Stimmen, die sich bei mir keineswegs nur gegen die israelische Regierung richten, mundtot zu machen und mit unqualifizierten Plattitüden zu dieskreditieren versuchen.

Die aktuellen Meldungen zeigen aber doch, dass ich - leider - Recht behalten habe.
Nun die erschreckenden Nachrichten, dass ein palästinensischer Jugendlicher ermordet worden sei. Und es sieht vieles danach aus, dass es ein vermeintlicher 'Racheakt' gewesen sei, auch wenn die Politik natürlich versucht, diesen Anschein zu negieren.

Keine Analyse aber eine realitätsnahe Beschreibung


Heute fand ich ein sehr interessantes Zitat des emeritierten Bischofs von Limburg, Franz Kamphaus.
Vordergründig eine Kritik, hintergründig eine Ermutigung, sich auf die Suche nach dem Gott zu machen, den wir - im guten Sinne - fürchten und in den wir uns verlieben können und dürfen:

"Der größte Mangel in der Kirche hierzulande ist der,
dass uns die Lust an Gott verloren gegangen ist.
Darum singen wir so wenig
und klagen lieber,
jammern, keine richtige Klage,
sondern ein allgemeines Gejammers über die schlechten Zeiten
überhaupt und in der Kirche.
Wir leugnen Gott nicht, aber wir rechnen auch nicht mit ihm wirklich.
Unser Gott ist weder zu fürchten noch zum Verlieben."
(Franz Kamphaus, *1932; emeritierter Bischof von Limburg)


 Ökumenischer Gottesdienst zum CSD 


in Essen 
am 01.08.2014 
um 18.00 Uhr 
in der evangelischen Marktkirche in Essen.

Eine gemeinsame Aktion der AIDS-Hilfe Essen, Alt-Katholische Kirche, Evangelische Kirche, Caritas Aidsberatung für die Stadt Essen e.V., Evangelische Beratungsstelle für Schwangerschaft, Familie u. Sexualität.

Herzliche Einladung!

Historische Heiligsprechung

Es ist ein weiteres historisches Ereignis in der Katholischen Kirche: an diesem Weißen Sonntag werden die Päpste Johannes XXIII. und Johannes Paul II. heilig gesprochen. Das hat es so in der Kirchengeschichte noch nie gegeben.

Treppenwitz: LINKE fordert Aufhebung des 'stillen Feiertags' für den Karfreitag

Forderung der LINKEN ist eine Kulturlosigkeit und Rücksichtslosigkeit gegenüber ArbeitnehmerInnen

LINKE: Gesetzliche Feiertage als 'stille Feiertage' abschaffen


Neben dem Volkstrauertag gibt es in unserer Bundesrepublik einige gesetzliche, d.h. arbeitsfreie Tage, die als sogenannte 'stille Feiertage' deklariert sind.
Dies beinhaltet, dass an diesen Feiertagen bestimmte öffentliche Veranstaltungen, wie Tanzveranstaltungen verboten sind.
Seit einigen Jahren geht die LINKE gegen dieses Verbot an und demonstriert immer wieder.
Alle Jahre wieder kommt diese Diskussion zum "Karfreitag" hoch. (vgl. LINKE gegen Tanzverbot)

Für mich stellt das ein Treppenwitz dar:
Ausgerechnet die LINKE, die sich in der Tradition einer Arbeiterpartei sieht, fordert, dass an diesem gesetzlichen Feiertag mehr Menschen als nötig arbeiten und um ihren freien Tag gebracht werden, weil sie in Gastronomie oder Unterhaltungsbranche oder ihren Zulieferern tätig sind.

LINKE enttarnt sich als kapitalistische Klientel-Partei

Damit zeigt mir die LINKE eigentlich nur, dass sie mittlerweile zu einer reinen Spaß- und Kapitalistenpartei verkommen ist; denn gerade die Branchen und Gewerbe, die für Tanzveranstaltungen tätig sein müssen, arbeiten in der Regel Niedrigverdienende, also Menschen, die nahe am Prekariat anzusiedeln sind.

Für mich stellt deshalb die Forderung nach dem Verbot von 'Stillen Feiertagen' nicht nur eine Kulturlosigkeit dar, sondern auch eine unnötige Rücksichtslosigkeit denen gegenüber, die sich sicherlich auch persönlich über einen solchen freien, gesetzlichen, stillen Feiertag freuen würden, auch wenn sie selbst nicht am religiösen Leben dieses staatlichen Feiertags (mehr) teilnehmen

Abtreibungs-Referendum in Irland

www.pixabay.com Abtreibungs-Referendum in Irland Überlegungen von Gerd Wittka, ⓒ Gerd Wittka, 27.5.2018 Einleitung In Irland ...